Gedanken

Weihnachtsstress?

In all diesem Trubel die Türe schließen
und für eine Minute die Stille genießen
Einmal durchatmen, einmal bei mir verweilen
einmal Augen schließen und bei mir sein
einmal kurz abschalten, nur mit mir allein
Alles Schwere für eine Feder eintauschen
mich für einen Moment an der Stille berauschen
auf mein Innerstes hören,
- es nicht überhören
auf mich selbst zugehen
- mich nicht übergehen. . .
Dann reicht eine Minute und du kannst das Tor
wieder ganz weit öffnen für den Trubel davor.


Esther Dymel-Sohl
(bearbeitet von Ulrike Aderhold)

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Perspektivwechsel

Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint


Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen.
Gott kommt auf die Erde!

!!Und nun lesen Sie den Text von unten nach oben!
Iris Macke

Die Kastanie

Sie fällt zu Boden mit dumpfem Knall,
die wehrhafte Schale springt auf.
Am mächtigen Baum reifte sie bis zum Fall;
das Schicksal nimmt nun seinen Lauf.
Doch nein, was sage ich? Kein Schicksal es ist -
der Schöpfer hat's weise geplant!
Dem, der keins seiner Geschöpfe vergisst,
ist auch die Kastanie bekannt.

Sie kullert am Boden, braun, glänzend und schön.
Was hat sie für einen Wert?
So hart, doch verletzlich, im Laub kaum zu seh'n,
gibt es jemand, der sie ehrt?
Vielseitig begabt, und wenn auch versteckt,
ist sie einfach für jeden da.
Wer ihre Kostbarkeit entdeckt,
dem wird vielleicht manches klar:

Kinder macht sie glücklich, bringt Schönheit ins Haus,
fantasievoll und kreativ.
Sie reinigt und heilt, treibt die Müdigkeit aus,
hält Leib und Seele aktiv.*
Versteckte Schätze hält sie bereit,
um alles herzugeben,
ernährt Waldbewohner in kalter Zeit,
hält die Hungrigen am Leben.

2018-10 Kastanie - Fotolia_223562109_XS

Bei alldem verliert die Kastanie den Glanz,
bearbeitet bis zum Kern,
wird gepiekst, geschlagen, aufgerieben ganz.
Das hat die Kastanie nicht gern.
Doch sie weiß, dass ihr Dienst nicht verloren ist.
Nimmst DU das Geheimnis wahr?
Der Schöpfer, der sie niemals vergisst,
wirkt im Kleinen wunderbar -

still und verborgen ganz und gar,
doch dann auch wieder laut und klar.
Was schwach und auch verachtet war,
erweist sich plötzlich unfassbar,

wenn Er die Hand anlegt.
Befähigt und bewegt.
Sein Gen hineinlegt.
Neues Leben sich regt.
Die Welt prägt.

GLÜCKLICH, wer sieht,
dass es geschieht.

Ruth Halstenberg

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Ich segne Dich als gehorsames Kind

Mein Geist:
Ich segne Dich mit der Freude des Gehorsams, und das gehorsam für Dich Freude alte Hand - Baby Hand Fotolia_176987233_XSklund nicht Zwang bedeutet. Ich segne Dich mit der einzigartigen Freude, deinen Vater in allen Dingen zu gehorchen, weil du durch Liebe angetrieben wirst.

Ich segne dich, das Du die tiefe Liebe deines Vaters erlebst,wenn du Ihm gehorchst.
Ich segne dich, dass du im Natürlichen den Lohn deines Gehorsams siehst.
Ich segne dich im Namen dessen, der für dich gehorsam war bis zum Tod.

(Auszug aus dem Buch :Stärke täglich deinen Geist)

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Living RoomFür dich!
Egal wie dunkel oder trostlos es manchmal aussieht.
Vergiss nicht auf das Schöne und die Segnungen zu schauen!
Es wird sich etwas in dir verändern..

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Psalm 73, 23 -28.

Ich möchte Sie ermutigen im  Vertrauen auf Gottes Leitung durch seinen Heiligen Geist das  Jahr 2017 zu beginnen.
Psalm 73,23-28:
Nun aber bleibe ich stets bei Dir, du hältst mich an meiner  rechten Hand.
Nach deinem Ratschluss leitest du mich,
Wen hätte ich im Himmel!
Mein Glück ist es, Gott nahe zu sein; bei Gott dem Herrn habe  ich meine Zuflucht. Alle deine Werke will ich verkünden.

Dazu die (eine)  Erklärung aus der Stamps Studienbibel:
Der Verfasser des Psalms entdeckt die Gesinnung, die zu einem  siegreichen Glauben führt. In diesem Leben â-mit all seinen  Problemen-ist eine tiefe Beziehung mit Gott unser größtes  Vorrecht. Dazu sind wir geschaffen.
Wir sollten mit unseren Lebenssorgen so umgehen wie Paulus, der  große Missionar und Pionier unter den frühen Christen, der über  sich sagt: “€žLeben heißt Christus, und Sterben ist für mich  Gewinn” (Phil 1,21)


Margrit Schierbecker