2017...

"GEH DEINEN WEG"

Ein Bonbon für Sie wird beim Lesen entblättert.
Der regionale Frauentag in diesem Jahr wieder in Neumünster.

Er begann mit einem Anspiel von Petra Schütt und Claudia Block. Sie verstanden es, das sechste Mal in Folge, mal wieder nicht nur unsere Lachmuskeln zu aktivieren, sondern uns auf das Thema vorzubereiten.  Ihr eigens für dieses Thema geschriebener Sketch erfasste unseren Alltag. Welchen Weg schlage ich ein, wenn der Alltag unbefriedigt erscheint und andere fremde Wege locken?
Nach einer herzlichen Begrüßung von der Leiterin von „Frauen mit Vision, Margrit Schierbecker, lüftete Conny Korthaus die Frage, was verbirgt sich in den Schmuckkästchen auf den Tischen? Das Geheimnis wurde gelüftet! Die selbstgebastelten Flip Flops, verziert mit einer Süßigkeit, sollten an die zweite rechts neben jeder Person  sitzende Frau weiter gegeben werden. Was sich dann als gewolltes, lustiges „Aufwärmspiel“ entpuppte.
In dem musikalischen Part leitete uns anschließend das Musikteam aus Lauenburg
Nach der Zeit des Gott Lobens übernahm die Sprecherin  Irmi Tomaschek das Wort. Nach ihrer persönlichen Vorstellung zitierte sie aus dem Buch Esther. Sie verstand es uns in die Lage von Königin Esther zu versetzen. Als diese über ihren Onkel die Nachricht erhielt, dass ihr Volk sterben würde, wenn sie nicht ihren Glauben verleugnen würden, betrat  Esther einen neuen, für sie noch nie gegangenen Weg. Dieser könnte tödlich ausgehen. Mutig und mit Hilfe ihrer Freundinnen, die mit ihr fasteten und beteten, fand sie Gnade bei ihrem König. Sie stellte sich zu ihrem Volk und bekannte sich somit zu ihren Glauben.

Im Nachmittagsvortrag, den  zweiten Teil von Irmi Tomascheks  Predigt, hörte man  immer wieder von ihr die Worte: Wir sind nicht allein!
Gott kümmert sich um unsere Belange, denn ER ist mit uns auf unserem Lebensweg.
Auch zitierte sie den Psalm 139.
Bevor wir geboren wurden, waren wir schon in Gottes Fokus! ER kennt unser Gestern und kümmert sich um unser Heute, er sorgt für unser Morgen.
Die Bibelworte vom Apostel Paulus an die Gemeinde in Philippi hörten wir:

„Was zurückliegt, vergesse ich und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt. Ich richte meinen Lauf auf das Ziel aus, um den Siegespreis zu erringen der unserer himmlischen Berufung durch Gott in Christus Jesus verheißen ist.“ Philipper 3,13b+14  (Stamps Studienbibel)
Wenn uns die Vergangenheit manches Mal einholen will sollten wir sie schnellstens loslassen, unterstrich sie mit diesen Worten.
Es klangen die Worte von  Irmi noch nach,
ruhig den Weg einzuschlagen, mit Mut und Zuversicht, der vor uns liegt.

 

Die Mittagspause wurde, wie man es sich sicher vorstellen kann, mit Gesprächen gefüllt. Der Büchertisch hatte ein gutes Angebot, was manch einer Frau Lust auf lesen versprach.
Nach der Mittagspause hatten wir zwei ganz verschiedene Angebote.
Wer gern kreativ ist und sein Heim mit selbstgebastelten Stoff Rosen schmücken wollte war in dem Workshop von Hannelore Mollines genau richtig. Viele von den Frauen nahmen das Angebot an und fertigten geschickt anhand der Heißklebepistole Rosenblüten aus Stoff an.



Das zweite Angebot:  Die Beschreibung eines Lebensweges.
Ute Jakob schaffte es knapp, in nur 60 Minuten, ihren Lebensweg uns nahe zu bringen. Alle Augen der anwesenden Frauen waren an ihren Lippen gefesselt. Was sie in ein für uns fernes Land erlebte ist sehr besonders, zumal sie mit einem Mann verheiratet ist, der Inder  und zugleich Pastor ist. Immer wieder ist sie Wege gegangen, die sie sich niemals hätte träumen lassen. Sie erlernte eine der indischen Sprachen, lehrte die Frauen in ihrer großen Gemeinde, leitete Gruppen die Einsätze in Indien machten und vieles mehr. Gottes Hand war und ist mit ihr. Sie war und ist auch uns an diesem Tag zum Segen geworden. Sehr beeindruckt von ihrem Lebensweg ging auch diese Zeit viel zu schnell zu Ende.

Am Ausgang wurde jeder Frau  von Gunda Engeler eine Karte als Geschenk mit dem Thema: Geh Deinen Weg überreicht. Dort war das Datum für den nächsten regionalen Frauentag von Frauen mit Vision vermerkt.
Wir sehen uns wieder am 22.9.2018, so Gott will.
(Wir hoffen das Bonbon hat geschmeckt und Lust auf einen neuen Frauentag gemacht.)
Margrit Schierbecker.