2015...

regionalen Frauentag in Kiel, am 26.09.2015

Mut – ein weites Feld im Leben und so bunt, wie die Schöpfung:

Michaela ist eins von vielen Lieblingskindern Gottes, Grundschullehrerin, Dresdenerin, eine junge Frau auf den Spuren Gottes für ihr Leben und auf dem Wege nach Mosambik. Es heißt nun Abschied nehmen von Familie, Freunden, Vertrautem (Beruf, Gemeinde, Wohnung, . . . . . . ) und mit wenig Gepäck aber der Sicherheit, dass Gott mit jedem Schritt mitgeht, hinauszuziehen ins Unbekannte.  

Wer mehr über den Mut dieser jungen Frau lesen möchte und gleichzeitig mehr über Gottes Fürsorge und Genialität erfahren möchte, ist herzlich auf die Homepage www.michaela-in-mosambik.de eingeladen.

U N D : Katharina Bösch die als Traumberuf Missionarin gewählt hat.

Es gibt zwei Dinge, die mein Leben von Anfang an prägten. Das Erste, ich liebte Kinder und wollte immer Mutter von Waisenkindern werden; das Zweite, ich träumte davon in einer Lehmhütte irgendwo in Afrika zu leben. Mit fünf anderen Geschwistern (ich bin Nr.2), wuchs ich in einem christlichen Elternhaus auf und bin schon früh Missionaren und ihren Biographien begegnet. Ihre Berichte, Geschichten und Reisen haben mich immer begeisterten. So fasste ich als kleines Mädchen den Beschluss, selbst einmal Missionarin zu werden. Es waren nicht die Erfolgserlebnisse die mich begeisterten sondern die Herausforderung in denen die Missionare bestanden. Mich faszinierte der Gott den sie kannten, was Er konnte und wie Er ist. Es war DIESER Gott den ich wollte und diese besondere Beziehung.

Als Teenie wurde mit langsam bewusst, dass mein bloßes Wissen von Gott und den Geschichten der Bibel nicht ausreichen würde, um als Missionarin arbeiten zu können. Es begann eine Zeit, in der ich mein Leben, meinen Glauben und meine Träume komplett in Frage stellte. Mit 17 Jahren, auf einer christlichen Freizeit, traf ich eine ganz neue Entscheidung für Jesus. Ich war an einem Punkt wo ich Gott ausgeschlossen hatte – ohne es wirklich zu sehen – Gott zeigte es auf und reichte mir seine Hand, „Vertrau mir“, sagte Er. Erst zögerte ich, doch er bat erneut: „vertrau mir, ich werde dich nicht enttäuschen!“ Und ich sagte, Ja – ohne zu wissen was kommt, das brauchte ich nicht mehr.

Also, nach der Schule gleich Ausbildung zur Erzieherin, dann 3 Jahre Bibelschule in England, 3 Jahre Arbeiten in Deutschland und weitere Ausbildung im BFP, Sprachschule Portugal und seit Nov. 2011 in Mosambik.

Warum Mosambik? Ich wusste nie welches Land, Gott hatte mir nie ein spezielles Land aufs Herz gelegt und ich habe auch nie danach gefragt. Dies sagte ich auch der Missionsgesellschaft, die mich aussandte. Kurze Zeit später wurde ich gefragt, ob ich zu Moyo Mucuru in Mosambik gehen würde und für mich war klar DAS ist mein Platz!

In Mosambik – Ich bin im Projekt Moyo Mucuru zuhause, eine Schule mit Vorschule und 1. -10.Klasse. Derzeit bin ich nur teilweise an dem Schulbetrieb beteiligt, das ich eine Zeit lang vermehrt in den Gemeinden unterwegs war: 3 Kinderstunden zu betreuen, und Bibelstunde mit den Frauen und die Sonntage in verschiedenen Gemeinden predigen (wenn nicht gerade Kinderstunde ist). Seit 2014 bin ich offiziell Vize-Direktorin an einer Bibelschule die wir als VM mit betreuen. Hier arbeite ich zusammen mit einem Guatelamischen Ehepaar.

Mit sehr viel Mut ausgestattet finde ich noch eine weitere Frau.

Trotz körperlicher Einschränkungen hat sie ihr Leben in die Hand genommen. Margarete Steiff . geb. am 24. Juli 1847. Im Alter von 18 Monaten erkrankte sie an schwerem Fieber - Kinderlähmung wurde diagnostiziert. Die Krankheit verhinderte nicht, dass sich Margarete Steiff zu einem fröhlichen Kind mit überdurchschnittlichen Noten und großem Organisationstalent entwickelte.

Einerseits war der Radius zum „Leben“ sehr begrenzt, dennoch entdeckte sie Möglichkeiten das Leben mit Inhalten zu füllen. Gegen den Willen ihrer Eltern setzte sie den Besuch einer Nähschule durch. Dort entdeckte sie 1879 in einer Modezeitschrift das Schnittmuster eines Elefanten. Dieser Anfang war der Anstoß, dass heute noch Kinder- und Erwachsenenaugen zu leuchten beginnen, wenn sie ein Plüschtier entdecken.

Bearbeitet von Ulrike Aderhold